SPÖ Korneuburg

  • Facebook icon
  • Flickr icon

ÖVP hat Kinderfreunde-Hort ausgehungert

Nachdem der Kinderfreunde-Hort in den vergangenen Jahren systematisch ausgehungert und die schulische Nachmittagsbetreuung durch das ÖVP-nahe Hilfswerk bevorzugt behandelt worden ist, muss der Kinderfreunde-Hort nun seine Pforten schließen. Die leidtragenden sind Kinder und Eltern, die mit der Betreuung in der Kinderfreunde-Einrichtung seit Jahrzehnten immer zufrieden waren.

Zur Vorgeschichte: Nach dem Wechsel in der Korneuburger Stadtregierung wurde 2012 die schulische Nachmittagsbetreuung in den Volksschulen eingeführt und der Kinderfreunde-Hort wurde aus den Räumlichkeiten der Volksschule rausgeschmissen. Dank einer Bewilligung des Landes NÖ konnten die Kinderfreunde die Betreuung der Volksschulkinder aber erfolgreich in einem anderen Gebäude weiterhin anbieten.

Doch damit begann die Ungleichbehandlung durch die Korneuburger ÖVP, die die schulische Nachmittagsbetreuung des Hilfswerkes wesentlich mehr hervorgehoben und stärker angeboten hat, als jene der Kinderfreunde. Das führte zu einer Benachteiligung der Kinderfreunde und letztlich auch zu weniger Anmeldungen zum Kinderfreunde-Hort.

Da den Kinderfreunden die Betreuung der Kinder aber sehr am Herzen liegt, wurde natürlich beim Land und der Stadtgemeinde um entsprechende Fördermittel angesucht. Diese wurden vom Land auch genehmigt und ausbezahlt, diese Information ging auch vom Land NÖ an die Gemeinde.  Doch leider wurden die Förderungen von Seiten der Gemeinde durch die Gemeinde reduziert oder oft aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt. Unterlagen wurden zig-mal angefordert oder man hat auf die Auszahlungsansuchen der Gemeindeförderung überhaupt nicht reagiert. Ganz anders als in anderen Gemeinden, in denen Horte immer finanziell unterstützt werden.

„Nach einem letztmaligen, persönlichen Gespräch bei Bürgermeister Gepp, den wir vergeblich um finanzielle Unterstützung gebeten haben, sind die Kinderfreunde nun gezwungen, den Hort im kommenden Schuljahr zu schließen. Parteipolitik ist der ÖVP Korneuburg offenbar wichtiger, als ein vielfältiges Angebot bei der Kinderbetreuung“, zeigt sich Vizebürgermeisterin Gaby Fürhauser sehr enttäuscht.

Kinderfreunde-Obfrau und Gemeinderätin Karin Schuster-Zwischenberger sieht insbesondere die ÖVP-Vizebürgermeisterin Fuchs-Moser als treibende Kraft hinter dieser Politposse, da ihr der Kinderfreunde-Hort seit jeher ein Dorn im Auge war. „Die Stadt-ÖVP hat diese Kinderbetreuungseinrichtung einfach finanziell ausgehungert. Soviel zum Thema Familienpartei ÖVP. Es ist beschämend, dass in Korneuburg derartig engstirnige politische Kleingeister am Werk sind, die selbst die Kinder für ihre Zwecke instrumentalisieren“, betont Schuster-Zwischenberger.